Qualifizierte Arbeitskräfte

Dank eines soliden Schulsystems und einer Berufsausbildung, die in der Welt nahezu einzigartig ist, verfügt der Kanton Waadt über qualifizierte, motivierte und mehrsprachige Arbeitskräfte.

Mit Schweizern lässt es sich wunderbar arbeiten. So kommen die besten Manager der Welt aus der Schweiz. Auch die Motivation bei der Arbeit wird laut dem World Competitiveness Yearbook der IMD nur noch von den Dänen übertroffen.

Etwa 88% der Jugendlichen setzen ihre Ausbildung nach dem Ende der Schulpflicht fort. Das ist der höchste Wert aller OECD-Länder. Auch die Produktivität in der Schweiz zählt zur höchsten der Welt. Die Arbeitskräfte sind grundsätzlich mit den Unternehmen verbunden.

Handbuch für Investoren

Labor Market (Englisch)

« Etwa 88% der Jugendlichen setzen ihre Ausbildung nach dem Ende der Schulpflicht fort. »

Ein weiterer Vorteil für Unternehmen ist, dass das Schweizer Bildungssystem den Bedürfnissen der Wirtschaft entgegenkommt. Das weltweit nahezu einzigarte Ausbildungssystem ist ein Grund für diesen Erfolg. Nach dem Ende der Schulpflicht entscheiden sich zwei von drei Jugendlichen in der Schweiz für eine Berufsausbildung. Ihre Ausbildung dauert zwischen zwei und vier Jahren und umfasst einen praktischen Teil in einem Unternehmen und einen Theorieteil in einer Berufsschule. Am Ende dieser Ausbildung erhalten die Lernenden entweder ein eidgenössisches Berufsattest oder ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis. Auf Wunsch können sie auch noch die Berufsmaturität für ihre jeweilige Branche ablegen. Die Berufsmaturität gewährt Ihnen Zugang zu den Fachhochschulen. Diese Einrichtungen sorgen für eine Ausbildung auf Bachelor- oder Master-Niveau mit praktischem Schwerpunkt. Die Fachhochschulen engagieren sich in Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Technischen Hochschulen und den Universitäten.

« Eine Jugendarbeitslosigkeit von 4.5% »

Dank dieser sowohl theoretischen als auch praktischen Ausbildung verfügt die Schweizer Wirtschaft über hervorragend ausgebildete und einsatzbereite Fachkräfte. Die Jugendarbeitslosigkeit (4,5%) liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (17,2%). Zu erwähnen ist auch, dass sich die Schweizer Arbeitskräfte durch ihre Mehrsprachigkeit auszeichnen: Während der Schulpflicht lernen sie eine zweite Amtssprache und Englisch.

Im Kanton Waadt ist das natürlich genauso. Mehr als 200 Berufe sind hier vertreten. Am Ende der Pflichtschulzeit können sich junge Menschen in so unterschiedlichen Bereichen wie Bauwesen, Medizin und Gesundheit, Mechanik, Informationstechnologie, Elektrizität und Elektronik, Recht, Biologie, Handel oder auch Hotellerie und Gastronomie betätigen. Sie haben anschliessend Zugang zu Hochschulen wie der Universität Lausanne (UNIL), der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), der Haute Ecole d'Ingénierie et de Gestion (HEIG-VD), der Ecole Hôtelière de Lausanne (EHL) oder der Ecole Cantonale d'Art de Lausanne (ECAL).

Die einzigartige Konzentration und Dichte der Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und die Transdisziplinarität zwischen ihnen sorgen für einen Talentpool, der seinesgleichen sucht.