Neurotechnologien

Ein grundlegendes Forschungsgebiet

Die Neurotechnologie als Forschungsfeld gewinnt im Kanton Waadt immer mehr an Bedeutung. Der Kanton Waadt profitiert von der Expertise des CHUV für den medizinischen Bereich sowie der EPFL für technische Exzellenz und Innovationsfähigkeit. Zahlreiche Schweizer und internationale Unternehmen der Branche sind daher im Kanton angesiedelt, der die Voraussetzungen bietet, um in diesem faszinierenden und anspruchsvollen Bereich an die Spitze zu gelangen.

Die Erforschung des Gehirns und die Mittel zum besseren Verständnis seiner Funktionsweise, einschliesslich Behandlungen im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen und deren Prävention, stellen ein Gebiet für akribische und grundlegende Forschung dar. Hierfür sind Infrastrukturen und Anlagen von erstklassiger Qualität notwendig, sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte und ein solides, sicheres wirtschaftliches und politisches Umfeld. Der Kanton Waadt erfüllt wie auch die übrige Schweiz diese Anforderungen problemlos So wird beispielsweise das Human Brain Project von der EPFL aus gesteuert.

Dieses Spezialgebiet wird insbesondere durch schwere und komplexe Geräte, wie Exoskelette, Roboter oder bestimmte Gehirn-Maschine-Schnittstellen veranschaulicht. Doch auch leichtere Technologien wie verschiedene vernetzte Objekte, Smartphones als Relais oder Uhren mit Biosensoren, die für Patienten mit neurologischen Erkrankungen einen wichtigen Mehrwert bieten, gehören zu den Forschungsschwerpunkten.

Im Anbetracht der Überalterung der Bevölkerung in den westlichen Ländern gewinnt dieses Forschungsfeld immer mehr an Aktualität. Die Wahrscheinlichkeit einer neurodegenerativen Erkrankung, wie Alzheimer oder Parkinson, steigt mit zunehmenden Alter an. Allein in der Schweiz leiden 144'000 Menschen an Alzheimer. Ihre Zahl könnte bis ins Jahr 2040 auf 300’000 Erkrankungen ansteigen.

Mehr erfahren über Neurotechnologien im Kanton Waadt (English)